Cannabisbutter herstellen – Die Basics, um mit Cannabis zu Backen

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Cannabis Butter herstellen - Das Rezept
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Cannabis in der Küche ist im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde. Gut so! Denn Cookies, Brownies und Co. schmecken nicht nur gut, sie haben auch viele Vorteile im Vergleich zu sonstigem Cannabis Konsum.

Denn durch das Essen von Cannabis Produkten kannst du wirklich alles aus deinem Gras rausholen. Und das ganz ohne die negativen Faktoren, die zum Beispiel bei der Verbrennung beim Rauchen entstehen können. Edibles machen also nicht nur Spaß, sie sind auch gesünder für deinen Körper.

Von Hasch Keksen und Brownies haben die meisten schon mal gehört. Aber wusstest du, dass du nicht nur Backwaren mit THC versetzen kannst, sondern auch sonstige Gerichte? Du wärst erstaunt, wie gut sich Cannabis in einer Pasta Soße macht oder wie lecker ein THC-Burger schmeckt.

Das gute am Kochen und Backen mit Cannabis ist, dass alles auf eine einzige magische Zutat zurückgeht. Und wir reden jetzt nicht von der magischen Zutat Nummer 1 – dem Cannabis selbst – sondern von der Basis für alle Edibles: Cannabis Butter oder Cannabis Öl.

Du hast richtig gehört. Im Grunde genommen arbeiten die meisten Rezepte mit einer Form von Cannabis Butter. Das hat viele Vorteile, denn wenn du mal eine perfekte Zubereitungsart für Cannabis Butter gefunden hast, kannst du damit ganz einfach viele verschiedene Gerichte aufpeppen. Und für Cookies und Co. eignet sie sich sowieso.

Cannabisbutter als Basis für berauschende Edibles

Cannabisbutter oder Cannabisöl sind der Grundstein um mit Cannabis zu kochen und zu backen…

Doch wieso ist genau die Butter die Basis fürs Kochen mit Cannabis? Das hat einen ganz einfachen Grund. Cannabis Blüten einfach deinem Gericht oder deinem Teig zuzufügen, würde dein Essen nicht berauschend machen, sondern ihm nur zu einem unguten Geschmack verhelfen. Denn um den Wirkstoff, der für das High verantwortlich ist, zu aktivieren, müssen ein paar Dinge beachtet werden.

Die richtige Verarbeitung

Die richtige Verarbeitung ist wirklich wichtig, um die entsprechenden Wirkstoffe zu extrahieren…

Um das Cannabinoid THC zu aktivieren, muss das Cannabis zuerst mal decarboxyliert werden. Die Decarboxylierung ist eine chemische Reaktion, die daraus besteht, dass die Blüten Hitze ausgesetzt werden. Nur so können sie ihre volle Wirkung entfalten. Achte allerdings darauf, nicht zu viel Temperatur zu verwenden.

Aber das ist noch nicht alles. THC ist nämlich fettlöslich. Aus diesem Grund reicht selbst die Decarboxylierung nicht aus, um deinen Edibles die gewünschte Wirkung zu verleihen. Denn im Essen kann THC erst dann freigesetzt werden, wenn es auf ausreichend Fett trifft.

Und da kommt die Butter ins Spiel. 100 Gramm Butter haben einen Fettgehalt von über 80% – perfekt also für die Bedürfnisse von THC. Das hört sich jetzt vielleicht kompliziert an, aber du brauchst kein Chemiker sein, dass das Rezept für Cannabis Butter gelingt.

Die magische Cannabis Butter besteht nur aus drei Zutaten! Außer Butter, Wasser und Cannabis benötigst du nur einen Topf, ein sehr feines Sieb und einen verschließbaren Behälter aus Glas, in dem du deine Butter aufbewahren kannst.

Wenn du auch auf den Geschmack kommen willst und deine eigene Butter herstellen willst, bist du bei uns genau richtig. Denn wir verraten dir unser erprobtes Geheimrezept für die ultimative Cannabis Butter, damit deine Kochvorhaben auch garantiert berauschend werden.

Bevor wir unser Rezept mit dir teilen, möchten wir noch kurz darauf hinweisen, dass Cannabis Konsum in Deutschland nur zu medizinischen Zwecken erlaubt ist.

Schon kann es los gehen mit unserer Cannabisbutter Anleitung!

Cannabisbutter – Das Rezept

Cannabis Butter herstellen - Das Rezept

Cannabisbutter

Cannabisbutter ist, genau wie Cannabisöl ein wichtiger Bestandteil, wenn es darum geht mit Cannabis zu kochen oder zu backen. Dieses Rezept hier erklärt dir, wie du in wenigen Schritten deine eigene THC haltige Cannabisbutter herstellen kannst, um diese dann zu leckeren Edibles weiterzuverwenden.

Equipment

  • Cannabis Grinder
  • Backofen
  • Topf
  • Ein feines Sieb
  • Kühlschrank

Zutaten
  

  • Potente Blüten einer Cannabispflanze
  • 250 g Butter
  • 1 L Wasser

Anleitungen
 

Das Cannabis zerkleinern

  • Der erste Schritt zur Decarboxylierung ist, die Blüten zu zerkleinern. Am Ende solltest du sehr feines Material haben, benutz dazu also am besten einen Grinder oder eine Mühle. Wenn du nichts davon zuhause hast, kannst du die Blüten auch vorsichtig mit deinen Händen zerbröseln.

Das Material decarboxylieren

  • Wie bereits erwähnt, musst du das Cannabis decarboxylieren, um das THC zu aktivieren. Heize dafür deinen Backofen auf 110 bis 120 Grad Ober- und Unterhitze vor und breite das zerkleinerte Material auf einem sauberen Backblech aus. Dann ab mit dem Blech in den Ofen, wo es für 60 Minuten bleibt. Alle 10 Minuten solltest du das Material neu verteilen, dass die Hitze auch überall ankommt.

Butter und Wasser vermischen

  • Gib das Wasser in einen Topf und lass es auf dem Herd aufkochen. Sobald das Wasser heiß ist, kannst du die Butter dazugeben. Hier empfiehlt es sich, die Butter in Stücke zu schneiden, damit der Schmelzvorgang ein bisschen schneller geht. Das ganze ist fertig, sobald die Butter vollkommen geschmolzen ist und an Oberfläche des Wassers schwimmt.

Die Blüten untermischen

  • Sobald die Butter geschmolzen ist, kannst du die Hitze unterm Topf reduzieren und die Cannabis Blüten in das Wasser geben. Jetzt ist Geduld gefragt, denn die Mischung sollte bei sanfter Hitze mindestens drei Stunden lang vor sich hinköcheln. Der Kochdauer sind hier allerdings kaum Grenzen gesetzt. Manche schwören darauf, ihre Butter bis zu 24 Stunden zu köcheln – unserer Erfahrung nach reicht aber auch deutlich weniger.
  • Beim Kochen solltest du immer mal wieder nach der Cannabisbutter sehen und von Zeit zu Zeit umrühren. Sollte die Masse zu trocken werden, kannst du immer ein bisschen mehr Flüssigkeit in den Topf geben.

Die Cannabisbutter filtern

  • Nach dem Kochen solltest du nun eine grüne Butter Masse im Topf haben. Das ist ein Zeichen dafür, dass die Butter die ganzen guten Stoffe aus dem Cannabis aufgenommen hat. Nun musst du nur noch die verbliebenen Feststoffe aus deiner Butter filtern.
  • Nimm dazu am besten ein sehr feines Sieb – die Maschen sollten wirklich sehr fein sein, denn du möchtest keine Cannabis Brösel in deiner Butter haben. Wenn du kein passendes Sieb hast, kannst du auch ein sauberes Tuch nehmen, um die Butter zu filtern.
  • Leg dein Sieb oder dein Tuch in einen größeren Behälter und gieß die Butter Masse vorsichtig hinein. Rühr so lange um, bis die ganze Butter im Behälter gelandet ist und nur noch die Feststoffe übrig sind. Falls du ein Tuch verwendest, kannst du dieses auch vorsichtig auspressen (Vorsicht, heiß!), um auch das letzte bisschen wertvoller Butter nicht zu verschwenden.

Butter im Kühlschrank ruhen lassen

  • Nun ist deine Cannabisbutter fast fertig. Stell die Schüssel in deinen Kühlschrank und lass die Butter dort ruhen. Nach einigen Stunden teilt sich die Butter vom Wasser und setzt sich an der Oberfläche ab. Das Wasser hat sich nun braun gefärbt und du kannst es vorsichtig abgießen – am besten durch einen kleinen Schnitt an der Seite der Butter. Dreh die Butterschicht nun um und kratze gegebenenfalls braune Rückstände weg.
  • Nun kannst du deine fertige Cannabisbutter in einen verschließbaren Glasbehälter umfüllen, denn der ist das neue Zuhause deiner Cannabisbutter. Im Kühlschrank hält sich die Cannabisbutter ganze zwei Wochen lang!

Notizen

Anmerkungen zu den Zutaten

Wasser und Butter sollten immer im Verhältnis 4:1 stehen. Wenn du also gleich eine größere Menge Cannabis Butter machen möchtest, erweitere das Rezept gerne und füge beliebig viel Wasser und Butter im richtigen Verhältnis hinzu. Genauso gut ist es möglich, die Menge zu halbieren.
Wenn du eine vegane Butter herstellen möchtest, ist auch das ohne Weiteres möglich! Ersetz einfach die Butter durch dieselbe Menge Kokosöl.
Wieviele Blüten du verwendest, bleibt dir überlassen. Jede Pflanze und jeder Körper ist unterschiedlich, genaue Angaben zur Menge zu machen, ist also wenig zielführend. Mit einer Menge von 14 Gramm Cannabis sollte das Rezept schon potent genug sein. Wir raten dir aber, dich vorsichtig ranzutasten und deine eigenen Erfahrungswerte zu sammeln!
Keyword cannabisbutter
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Die Wirkung

Edibles sind schwer einzuschätzen, darum ist Erfahrung oder höchste Vorsicht geboten…

Cannabis Butter ist so beliebt, da sie nicht nur ein entspannendes, langanhaltendes High bewirkt, sondern auch für viele verschiedene Rezepte gebraucht werden kann. Ob du eher auf die klassischen Rezepte für Cookies, Brownies oder sonstige Backwaren stehst oder es lieber herzhaft magst – die Cannabis Butter ist immer die richtige Grundlage.

Probier doch auch mal dem Rezept für deinen Lieblingsdip Cannabis Butter hinzuzufügen. Du wirst begeistert sein! Eine berauschende Wirkung wirst du allerdings nur bei einer entsprechenden Menge feststellen können. Such dir also wenn möglich Rezepte aus, die recht fetthaltig sind und ersetze das Fett einfach durch die Cannabis Butter.

Cannabisbutter richtig dosieren & aufbewahren

Cannabisbutter lässt sich sehr gut in Alufolie im Kühlschrank oder Gefrierschrank aufbewahren…

Die richtige Dosierung von Cannabis Butter ist für viele ein Mysterium. Hier gilt es wie so oft, ein bisschen zu experimentieren, bis du die richtige Dosis gefunden hast. Bei Klassiker-Rezepten ist das relativ leicht, wenn es etwas ausgefallener sein soll, hilft aber tatsächlich nur Trial and Error.

Dieser Trial and Error ist aber halb so wild, denn die Butter lässt sich wunderbar einige Tage im Kühlschrank lagern und verliert nicht an Potenz. Wenn du die Butter im Gefrierfach aufbewahrst, hält sie sogar mehrere Monate!

Probier doch eines unserer Backwaren-Rezepte aus, um ein Gefühl dafür zu kriegen, welche Dosierung die richtige für dich ist.

Cannabisbutter – Häufig gestellte Fragen

Kann man Cannabisbutter einfrieren?

Ja, sogar sehr gut! Hierbei solltest du allerdings darauf achten, nicht ein zu großes Stück Butter einzufrieren, denn das könnte dir das Auftauen zur Qual machen. Am cleversten ist es, sich zu erkundigen, wieviel du zirka für die Rezepte brauchst, die du in Zukunft zubereiten möchtest. Diese Menge kannst du dann abwiegen und in seperaten Gefrierbeuteln einfrieren. Eine andere Möglichkeit ist, Portionen von 50 g einzufrieren – das erleichtert die Dosierung ungemein.
Wenn dann der Tag des Backens oder Kochens gekommen ist, nimm die entsprechende Menge Butter einfach aus dem Gefrierfach und lass sie über Nacht im Kühlschrank auftauen. So ist sie dann garantiert bereit, sobald du sie brauchst.

Wie soll ich Cannabisbutter am besten dosieren?

Ein guter Mittelwert ist die Herstellung von 250 g Butter mit 14 g Cannabis Blüten. Da alle Körper und auch Pflanzen unterschiedlich sind, vertragen bzw. enthalten sie unterschiedlich viel THC. Dass es bei der Qualität von Marihuana große Unterschiede gibt, ist kein Geheimnis. Wir können dir also nicht sagen, was die richtige Dosierung für deinen Körper ist.
Wenn du deine Butter bereits hergestellt hast, versuche dich bei der Dosierung an Rezepte zu halten, die mit Cannabutter arbeiten. Wie oben bereits erwähnt ist das Kochen bzw. Backen immer ein wenig Trial and Error, deswegen taste dich vorsichtig an die richtige Dosierung für deinen Körper heran.
Wenn du dich schon ein bisschen damit vertraut gemacht hast, wie deine Cannabutter auf deinen Körper wirkt, empfiehlt es sich, entsprechende Portionen seperat einzufrieren. So hast du immer die richtige Menge für das gewünschte High parat und musst dies nur noch zu dem entsprechenden Rezept hinzufügen. Wenn dieses mehr Fett erfordert als die für dich passende Dosis an Cannabutter – gar kein Problem! Ersetz den Rest einfach durch normale Butter, Öl oder Kokosöl.

Kann ich Cannabisbutter auch aus Blättern herstellen?

Prinzipiell können auch Cannabis Blätter für alles möglich benutzt werden. Auch zu deiner Butter-Zubereitung kannst du den Verschnitt dazugeben. Allerdings enthalten die Blätter nicht so viele Cannabinoide wie die Blüten. Wenn du die Knospen aber lieber für andere Dinge aufheben möchtest, kannst du die Butter auch nur mit Verschnitt zubereiten. Verwende dafür aber hauptsächlich die Blätter, da in diesen noch am meisten Wirkstoffe enthalten sind.
Natürlich musst du eine dementsprechend größere Menge Blätter verwenden, um auf den selben berauschenden Effekt zu kommen, wie wenn du nur Knospen verarbeiten würdest.

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