In 7 Minuten alle Hacks zur sicheren Cannabis-Beleuchtung

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In 7 Minuten alle Hacks zur sicheren Cannabis-Beleuchtung

Ganz gleich, ob du Cannabis mit einem hohen CBD-Gehalt aus medizinischen Gründen züchtest oder für Hanfsamen als Nahrungsergänzungsmittel, um die Auswahl der richtigen Beleuchtung kommst du dabei nicht herum. Damit du vom Cannabis-Samen bis zur fertigen Ernte der ausgereiften Blüte keine Fehler machst und deine Pflanzen optimal wachsen können sowie damit du kein Geld verschwendest, haben wir dir alle wichtigen Informationen für Grower über die Cannabis-Beleuchtung zusammengefasst.

Contents

Wie du das Wachstum intelligent steuerst, ohne deinen Ertrag zu ruinieren

Farbspektrum der Cannabis-Beleuchtung für die einzelnen Wachstumsphasen
Farbspektrum der Cannabis-Beleuchtung für die einzelnen Wachstumsphasen

Anders als für den Outdoor-Anbau benötigt man beim Indoor-Anbau eine geeignete Cannabis-Beleuchtung. Insbesondere muss man sich dabei als Grower die einzelnen Zyklen und die damit verbundene Chronobiologie der Pflanze zunutze machen. Hierbei unterteilt man vor allem in die Phasen des Wachstums und die der Blüte.

Was du in der Stecklingsphase für ein gesundes Pflanzenwachstum beachten solltest

Ein Hanfsamen benötigt in der Keimungsphase kein Licht, jedoch hilft es ihm, die Orientierung zu finden. Je nachdem, welche Seeds verwendet werden, haben die Cannabis-Pflanzen eine unterschiedliche Genetik und können dementsprechend eine andere Menge an Licht umsetzen und reagieren individuell auf Witterungsverhältnisse sowie Änderungen der Lebensumstände.

Bei Cannabis handelt es sich nicht wie bei vielen Gewürzarten um einen sogenannten Lichtkeimer, daher können die Samen auch im Dunkeln keimen. Genau wie in der Natur sprießen die Seeds in der dunklen Erde. Bei der Auswahl geeigneter Hanfsamen kannst du in Onlinedatenbanken recherchieren, um Informationen zur Länge der Blütezeit, der Genetik sowie dem CBD-Gehalt zu erfahren.

Nach der Keimungsphase der Cannabis-Samen setzt die Stecklingsphase ein. In dieser sind die jungen Pflanzen besonders empfindlich und können aufgrund der geringen Anzahl und Größe der Blätter weniger Licht in Wachstum umwandeln.

Während dieser Phase können die Jungpflanzen durch eine zu starke Hitzeentwicklung von den Growlampen im Wachstum beeinträchtigt oder sogar irreversibel geschädigt werden. Dann kann es vorkommen, dass sie Verbrennungen oder Vertrocknungen erleiden kann.

Wichtigste Lichtwerte während der Stecklingsphase:

  • kaltes Licht mit hohem Blauanteil mit einem Lichtspektrum zwischen 4000 und 8000 Kelvin
  • hoher UV-Anteil
  • kein zu helles Licht, sondern maximal 4000 Lumen/m2
  • 18 Stunden Licht und 6 Stunden Dunkelheit
  • geeignete Lampen sind Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen und LEDs

Wie du in der Wachstumsphase einen kräftigen und schnellen Wuchs erreichst

Nach der Stecklingsphase gehen die jungen Cannabis-Pflanzen in die Wachstumsphase über, welche auch als Vegetationsphase oder vegetative Phase bezeichnet wird. In der Natur entspricht diese Zeit dem späteren Frühjahr, von der Tagundnachtgleiche bis zum Sommer. In dieser Phase werden die Graspflanzen langsamer, mehr Hitze und Licht gegenüber ausgesetzt, welche durch die längeren Sonnenstunden pro Tag zu erklären sind. Zu diesem Zeitpunkt verträgt die Pflanze von beidem schon mehr als die sensiblen Stecklinge.

Wichtigste Lichtwerte während der Wachstumsphase:

  • Licht mit hohem Blauanteil in einem Farbspektrum zwischen 4000 und 8000 Kelvin
  • hoher UV-Anteil
  • ausreichend helles Licht mit 15.000 bis 25.000 Lumen/m 2
  • 18 Stunden Licht und 6 Stunden Dunkelheit
  • geeignete Growlampen sind Metallhalogen-Lampen, LED-Lampen, Energiespar und Leuchtstoffröhren

Wie du in der Blütephase mit der optimalen Beleuchtung potente und große Blüten züchtest

Die Cannabis-Pflanzen haben eine innere Uhr, welche über die Chronobiologie und somit u. a. von den Tag- und Nachtrhythmen gesteuert wird. Um die Pflanze nun künstlich in die Blütenbildung schicken zu können, kannst du die Verkürzung der Tageszeiten mit einer Reduktion der Beleuchtungszeit simulieren. Hierfür änderst du den Beleuchtungszyklus der Graspflanzen einfach von 18 Stunden auf 12 Stunden.

Wichtigste Lichtwerte während für die Blütenbildung:

  • warmes Licht mit hohem Rotanteil in einem Farbspektrum zwischen 2500 und 3500 Kelvin
  • hoher Anteil von Infrarot
  • möglichst helles Licht von 30.000-50.000 Lumen/m 2
  • 12 Stunden Licht und 12 Stunden Dunkelheit
  • geeignete Lampen sind z. B. Natriumdampflampen und LED-Lampen
Optimale Lichtmenge für die Cannabis-Beleuchtung

Wie du die richtige Cannabis-Beleuchtung für dich findest

Natriumdampflampe-als-Cannabis-Beleuchtung

Nun, da du die Grundlagen der Chronobiologie von Cannabis kennengelernt hast, zeigen wir dir, was du in Bezug auf die Auswahl von geeigneten Lampen beachten musst. Denn je nach Situation wie z. B. der Beschaffenheit deines Growrooms, der Höhe deines Startkapitals, deinen Ambitionen zum Umweltschutz oder Wunsch Bio-Gras sollten die du die Lichtquelle wählen. Vor allem aber entscheidet das Leuchtmittel über die Qualität und den Ertrag oder dem CBD-Gehalt.

Die Wahl einer ungeeigneten Beleuchtung für die falsche Wachstumsphase der Pflanze wird enttäuschende Ergebnisse in Bezug liefern. Dies hat u. a. Auswirkungen auf die Gesundheit der Cannabis-Pflanzen, die Wachstumsgeschwindigkeit oder den Ertrag. Daher erläutern wir dir in dem folgenden Abschnitt kurz die Vor- und Nachteile der verschiedenen Arten der Beleuchtung für Cannabis sowie in welchen Szenarien du sie am besten benutzt.

HID – Hochdruck-Entladungslampe

Die beliebtesten Growlampen sind unter HID bekannt und lassen sich in zwei Kategorien unterteilen. Kombiniert ergeben sie eine optimale Kombination, denn die Metallhalogen-Hochdrucklampen haben ein blaues bis weißes Lichtspektrum, während die Natriumdampflampe einen hohen Rotanteil aufweisen.

Mindest- und Maximalabstand von NDL und MHL
Mindest- und Maximalabstand von NDL und MHL

NDL – Natriumdampflampe

Diese Lampen erzeugen durch die unter Strom gesetzten Natrium- und Quecksilberdämpfe Licht. Ihr Lichtspektrum liefert ein gelbes bis rotes Licht, weshalb sie besonders gut für das Wachstum der Blüte geeignet ist. Betrachtet man lediglich das Blütenwachstum, so ist es definitiv die stärkste Beleuchtung.

Zumindest in der Vergangenheit waren sie für den Indoor-Anbau von Cannabis sehr populär und wurden meist favorisiert. Aufgrund des hohen Stromverbrauchs und der enormen Hitzeentwicklung können sie aber vor allem in einem kleinen Growroom für einen erheblichen Hitzestau sorgen, weshalb eine starke Abluft in diesem Fall zu empfehlen ist. Bei Cannabis-Pflanzen sollte man wegen der Hitze je nach Leuchtmittel einen Abstand von mindestens 50 cm einhalten.

Auch die Handhabung dieser Lampen stellt sich etwas aufwendiger dar als die anderer Leuchtmittel. Für ihre Verwendung wird ein Vorschaltgerät benötigt, welches exakt auf die Lampe abgestimmt sein muss, um das Leuchtmittel mit der richtigen Betriebsspannung versorgen zu können.

Diese Lampen verbrauchen enorme Mengen an Strom, welche häufig den größten Kostenfaktor beim Growing darstellen. Daher empfiehlt es sich bei den Growlampen zumindest einen Reflektor zu verwenden, sodass die Intensität vom Licht noch zusätzlich erhöht werden kann.

Als groben Richtwert liefern Natriumdampflampen mit 400 Watt eine Leistung 45.000 Lumen pro m2, was einer optimalen Beleuchtung für einen Quadratmeter entspricht. 

Vorteile

  • gute Lichtleistung
  • ausgezeichnete Tiefenwirkung
  • günstiger Preis
  • exzellent für die Blüte

Nachteile

  • große Hitzeentwicklung
  • hohe Stromkosten
  • Zubehör wie Vorschaltgerät und Reflektor benötigt

MH – Metallhalogen-Hochdrucklampe

Diese HID-Lampen zeichnen sich durch ein Lichtspektrum im blauen bis weißen Bereich und sind somit ideal für die Aufzucht von Stecklingen geeignet. Durch ihre hohe Lichtstärke bieten sie Indoor-Cannabis das schnellste Wachstum aller Growlampen und sind daher die beste Lampe für den Grow.

Aber auch sie haben eine starke Hitzeentwicklung und benötigen daher als HID-Lampe einen Sicherheitsabstand von mindestens 50 cm zu den Cannabis-Pflanzen. Um die Kosten und das Risiko von zu hohen Stromkosten oder gar einem Brand zu vermeiden, empfehlt es sich, Leuchtstoff- oder Energiesparlampen für den Indoor-Anbau zu wählen.

Vorteile

  • gute Lichtleistung
  • ausgezeichnete Tiefenwirkung
  • günstiger Preis
  • exzellent für das Wachstum

Nachteile

  • große Hitzeentwicklung
  • hohe Stromkosten
  • Zubehör wie Vorschaltgerät und Reflektor benötigt

LED-Lampen

LED-Lampen bringen den Fortschritt in die Growtechnologie, denn sie vereinen alles, was für einen nachhaltigen Grow entscheidend sind. Selbst wenn die Anschaffungskosten für diese Lampen zu Beginn etwas höher sind, so können sich die Kosten schon nach wenigen Monaten mehrfach bezahlt machen. Darüber besitzen LEDs auch eine enorme Haltbarkeit, wodurch auf lange Sicht zusätzliches Geld gespart werden kann.

Auch generell bietet die LED-Lampe einen höheren Schutzfaktor. Im Sommer kann sie deine Growbox und deine Pflanzen vor Überhitzung und Stress bewahren, was eine Verlangsamung des Wachstums bedeuten, schützen. Im Winter hingegen kann sie ein auffälliges Abtauen des Schnees von den Dächern von vor allem Dachbodenwohnungen durch eine hohe Hitzeentwicklung in deinem Zimmer verhindern. Vielleicht soll nicht jeder über deine gesundheitlichen Bedürfnisse Bescheid wissen.

Aber auch deine Stromrechnung stellt eine potenzielle Gefahrenquelle für dein Vorhaben dar. Eine LED hingegen hält deine Stromkosten unauffällig niedrig und kann gleichzeitig den Hauptkostenfaktor massiv reduzieren. Dadurch kannst du dann auch noch an den Wasserkosten sparen.

Aber auch im Lichtspektrum sind LEDs sehr flexibel einsetzbar. Aufgrund ihrer vielfältigen Vorteile setzen sie sich derzeit immer mehr durch, was wohl zum Teil auch an der preislichen Reduktion durch die Massenproduktion von günstigen Varianten aus China liegt.

Vorteile

  • hohe Effizienz
  • stromsparend (ca. 50 % Ersparnis zu einer HID wie NDL oder MH)
  • exzellente PAR-Werte
  • geringe Wärmeentwicklung
  • diverse und breite Farbspektren
  • lange Lebensdauer (10x höhere Lebensdauer als HID)
  • einfache und schnelle Bedienung
  • spart Kosten für hochwertige Belüftung der Growbox

Nachteile

  • hoher Preis

Leuchtstoffröhren

Diese Lampen werden häufig für die Aufzucht von Stecklingen und Jungpflanzen bis zu einer Größe von ca. 25 cm verwendet. Dies liegt vor allem an der niedrigen Hitzeentwicklung und dem geringen Stromverbrauch. Aufgrund der verträglichen Temperaturen kann man sie näher an den Cannabis-Pflanzen montieren, um mehr Licht auf sie zu lenken und ohne sie dabei zu verbrennen. Einige von ihnen eigenen sich auch für die Blütephase.

Bei der Auswahl von geeigneten Lampen für die Pflanzen kommt es vor allem auf den richtigen Farbcode darauf an. Ideal geeignet ist die Drei-Band-Leuchtstoffröhre, welche an der “8” am Anfang der Typenbeschreibung zu erkennen ist. Die beiden folgenden Ziffern beschreiben die Lichtintensität der Growlampen.

Für die Wachstumsphase werden vor allem Leuchtmittel des Typs 860 oder 865 genutzt, während für die Blütenbildung 830er zu empfehlen sind. Häufig findet man günstige Fassungen für wenige Euros und auch die Lampen sind relativ erschwinglich. Generell sind sie für kleinere Projekte oder Anfänger oder aber die Vorzucht gut geeignet.

Beim Kauf solltest du einige Faktoren für die Cannabis-Pflanzen beachten. In der folgenden Tabelle kannst du die wichtigsten Artikel mit allen entscheidenden Daten wie dem Farbcode, dem Lichttyp, der Farbtemperatur, die Effizienz sowie die Eignung für die entsprechende Wachstumsphase der Cannabis-Pflanzen finden.

Beste Leuchststoffröhren als Cannabis-Beleuchtung
Beste Leuchststoffröhren als Cannabis-Beleuchtung

Vorteile

  • geringe Hitzeentwicklung
  • niedriger Stromverbrauch
  • kurzer Pflanzenabstand
  • stromsparend

Nachteile

  • geringe Lichtintensität

CDL Energiesparlampen

CDL Energiesparlampe als Cannabis Beleuchtung
CDL Energiesparlampe als Cannabis Beleuchtung

Energiesparlampen sind auch unter den Begriffen CFL-Lampen und Kompaktleuchtstofflampen bekannt. Sie sind ebenfalls beliebt für die Aufzucht von jungen Cannabis-Pflanzen bis zu ca. 25 cm.

Ein Vorteil ist der relativ geringe Stromverbrauch und eine niedrige Wärmeentwicklung, welche sie auch für das Growing in einer kleinen Growbox geeignet macht.

Diese Lampen haben meist zwischen 180 und 250 Watt bei 8.000-16.000 Lumen. Generell geben sie ein sehr helles Licht ab und liefern gute Ergebnisse.

Vorteile

  • geringe Hitzeentwicklung
  • niedriger Stromverbrauch
  • geringer Platzbedarf
  • einfache Bedienung

Nachteile

  • geringe Leuchtkraft
  • schwache Tiefenwirkung

Welches Zubehör deine Ernte ohne viel Geld und Zeit sofort ertragreicher macht

Verschwende kein Licht und Geld mit reflektierenden Wänden

Das Material der Wände der Growbox spielt eine große Rolle in Bezug auf die Reflektivität, sodass mit denselben Lampen mehr Licht auf die Cannabis-Pflanzen gelenkt werden kann, ohne dabei die laufenden Stromkosten zu erhöhen. Somit lässt sich mit relativ kostengünstigen Mitteln ein nachhaltig ertragreicherer Anbau von Cannabis ermöglichen.

Die besten Möglichkeiten für den Grow stellen wir dir im Folgenden vor:

Mylar

Mylar ist eine Polyesterfolie mit einer Dicke von 1 bis 2 mm und hat einen hohen Reflexionsgrad. Eine teurere Variante dieses Materials ist unter dem Namen Foylon bekannt. Sie ist im Vergleich ihr viel leichter zu reinigen und besitzt eine längere Haltbarkeit. Aufgrund der höheren Stabilität des Foylons ist es langfristig gesehen die günstigere Lösung mit vertretbaren Einbußen in eines etwas niedrigeren Reflexionsgrads.

Darüber hinaus gibt es die C3-Anti-Detektionsfolie mit einer ähnlichen Leistung, zusätzlich bietet sie jedoch noch eine starke Reflexion und funktioniert auch für Infrarotstrahlung.

Aufgrund des hohen Reflexionsgrads wird eine gute Belüftung umso wichtiger, insbesondere bei HID-Lampen aber weniger stark bei LEDs oder Energiesparlampen.

Weiße Farbe

Auch weiße Farbe kann Cannabis beim Wachsen helfen, da sie eine großartige Reflexion bietet. Am besten wird ihr noch etwas Fungizid beigemischt, um einen Schimmelbefall beim Anbau des Cannabis oder Erde zu vermeiden. Die Farbe sollte bis auf die Fungizide rein sein und flach aufgetragen werden.

Auch wenn man annehmen könnte, dass glänzende Farbe am besten geeignet ist, so reflektiert gerade diese weniger gut als die Normale. Eierschalenfarben sind aufgrund ihrer Eigenschaften ebenfalls ungeeignet, stattdessen ist das sehr teure Titanweiß mit seinem hohen Reflexionsgrad eine fabelhafte Lösung.

Spezialfarbe

Eine weitere Möglichkeit stellt Farbe mit Elastomeren dar, welche sich durch eine gute Reflexion auszeichnet. Sie ist gummiert und hat eine hohe Beständigkeit. Dabei bildet sie eine ausdehnende und zusammenziehende Beschichtung, welche für fast jede Oberfläche geeignet ist. Eine günstige Variante dieser Farbe, welche sich für den Grow empfehlen lässt, ist im Handel unter dem Namen “Kool Seal” zu finden.

Kunststoff

Ein weiteres Material, welches im Grow verwendet wird, ist der sogenannte Panda-Kunststoff. Er lässt sich einfach reinigen und ist schnell einsetzbar für einen temporären Growraum. Vorteilhaft ist, dass bei dem Einsatz die Wände nicht beschädigt und Hotspots vermieden werden.

Es muss jedoch darauf geachtet werden, dass Material mit ausreichend Abstand zur Cannabis-Beleuchtung zu montieren. Ansonsten kann es passieren, dass z. B. eine HID-Lampe durch die hohe Temperaturentwicklung den Kunststoff zum Schmelzen bringt, sodass der Grow oder die Erde ruiniert werden können. Bei LEDs besteht in diesem Zusammenhang ein wesentlich geringeres Risiko.

Weiteres Zubehör, welches dir viel Zeit und Ärger ersparen kann

In jeder Phase einen gesunden und wachstumsfördernden Abstand mit einer variablen Aufhängung

Nachdem die Hanfsamen gekeimt und eingepflanzt wurden, ist es empfehlenswerten den dünnen Stämmen eher weniger Hitze zuzumuten. Um sensible Jungpflanzen vor Austrocknung zu schützen und gleichzeitig die maximale Effektivität der Lampen nutzen zu können, empfehlt es sich für Grower eine flexible Aufhängung anzuschaffen. Somit können bei ausreichender Stärke der Pflanzen die Lampen näher an diese gebracht werden und im frühen Stadium nach der Keimung der Samen vor Hitzeschäden bewahrt werden.

Störe deine Pflanzen nicht im Rhythmus und erspare dir viel Zeit mit einer Zeitschaltuhr

Jede kleine Änderung der Umstände wie Luftfeuchtigkeit, ruckartige Temperaturstürze oder sonstige Veränderung in den Gewohnheiten dieses Lebewesens hat einen Einfluss. Es ist ähnlich wie bei uns Menschen, wenn unsere Lebensumstände und Selbstverständlichkeiten von heute auf morgen stark verändert werden, so müssen auch wir erst lernen, uns anzupassen.

Man denke nur einmal an Personen, die Schwierigkeiten haben, ihren Rhythmus bei einem Jetlag umzustellen oder Personen, welche bei schnellen Wetteränderungen dazu neigen, Kopfschmerzen zu bekommen. Ähnlich ist es auch bei Cannabis-Pflanzen, daher solltest du versuchen, wie bei Kindern einen guten Rhythmus zu etablieren. Hierfür hilft dir eine Zeitschaltuhr, welche komfortable die idealen Perioden garantiert.

Fazit

Als Grower hat von den Seeds bis zur Ernte seiner Cannabis-Pflanzen einige Regeln im Zusammenhang mit den Lampen zu beachten. Ganz gleich, ob man sich für moderne LEDs, die starken und klassischen HID-Lampen oder günstige Varianten wie z. B. Leuchtstoffröhren oder Energiesparlampen entscheidet, jedes Licht hat seine individuellen Vor- und Nachteile. Generell werden die LED-Lampen wohl aufgrund ihrer vielfältigen Vorzüge wie dem langfristigen Sparen von Fixkosten sowie der erhöhten Sicherheit und Flexibilität für den Grow wahrscheinlich immer mehr an Bedeutung gewinnen.

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FAQ – Alle Fragen rund um die Cannabis-Beleuchtung

Welche Beleuchtung für Hanf-Pflanze?

Die Art der richtigen Beleuchtung von Cannabispflanzen hängt von verschiedenen Faktoren wie dem Startkapital, der Größe der Growbox, der persönlichen Einstellung zum Stromsparen sowie der Hitzeentwicklung der Lampe oder aber auch den unterschiedlichen Risiken und Eigenschaften der Leuchtmittel ab. Eine pauschale Lösung gibt es weniger und sie sollte an die eigenen Umstände angepasst werden.

Was ist die beste Cannabis-Beleuchtung für Anfänger?

Wenn man nicht viel Geld ausgeben möchte, so kann man relativ kostengünstig mit Leuchtstoffröhren oder Energiesparlampen beginnen. Möchte man etwas langfristiger planen, so lohnt es sich aufgrund der vielen Vorteile über LEDs nachzudenken. Beide Leuchtmittel lassen sich ohne viel Vorerfahrungen und Risiken schnell und einfach nutzen.

Welches Licht braucht Hanf zum Wachsen?

Je nach Wachstumsstadium der Hanfpflanze kommen unterschiedliche Leuchtquellen zum Einsatz. In der Stecklingsphase und im Wachstum wird vor allem blaues und weißes Licht benötigt, während für die Blüte ein gelbes bis rotes Lichtspektrum am besten geeignet ist.

Wie viel Licht brauchen Cannabis-Pflanzen?

Benötigte Lichtmenge für Cannabis-Beleuchtung

Für den Anbau ist eher mehr als weniger Licht empfehlenswert. Die Menge der verarbeitbaren Lichtmenge hängt aber auch von dem Wachstumsstadium der Pflanze ab. So sollte in der Blütephase die Beleuchtungsstärke auf jeden Fall angehoben werden, da die Graspflanzen mehr aufnehmen können.

Wie lange muss der Hanf beleuchtet sein?

Die Beleuchtungszeit während der Wachstumsphase der Cannabis-Pflanzen beträgt 18 Stunden, während sie in der Blütezeit auf 12 reduziert wird. Dies wird getan, um sich die Chronobiologie der Pflanze zunutze zu machen und die Sommer- und Herbstzeit nachzuahmen.

Welche Größe muss die Cannabis-Beleuchtung haben?

Es kommt weniger auf die Größe als auf die Leistung der Lampe an. Der Lumen-Wert wird dabei mit der Beleuchtungsfläche in Bezug gesetzt. Hat eine Lampe z. B. 1000 Lumen, so entspricht dies bei 1 m2 einer Leistung von 1000 Lux. In der Wachstumsphase sollten Werte zwischen 15.000 und 70.000 Lux eingehalten werden, während für die Blütephase höhere Werte von 35.000 bis 85.000 Lux zu empfehlen sind.

Wieviel kosten Lampen für den Cannabis-Anbau?

Die Kosten für deine Lampen hängen von deinen Erwartungen und der Art der Leuchtmittel ab. Meistens lohnt es sich, langfristig zu investieren und die sicheren und sparsamen LEDs zu wählen. Es können aber auch schon Ergebnisse mit günstigen Leuchtstoffröhren erreicht werden, welche für ca. fünf Euro pro Stück erhältlich sind. Günstige Lampenfassungen bekommt man teilweise auch für wenige Euros. Je höher der Lux- und PAR-Wert sind, desto bessere Ergebnisse werden erzielt, wobei ein Maximum von 85.000 Lux und 400 µmol/s nicht sinnvoll und wirtschaftlich ist.

Wieviel Licht in der Blütephase?

Es empfehlenswert eine Beleuchtung von mindestens 35.000 Lux und maximal 85.000 Lux währender der Blütezeit einzuhalten. Als Richtwert für eine optimale Lichtmenge können 60.000 Lux genommen werden.

Welche Lichtfarbe für Blüte?

Für die Ausbildung von großen und potenten Blüten wird ein rotes bis gelbes Lichtspektrum bei 2500 bis 3500 K und 35.000 bis 85.000 Lux empfohlen. Aber auch UV-Licht kann die Harzbildung in Form von THC und CBD-Öl erhöhen.

Wann beginnt die Blütephase Indoor?

Die Blütephase hängt von verschiedenen Faktoren ab wie der durchschnittlichen Wachstumsphase der Pflanzen, aber auch vor allem an der Belichtungszeit. Wird der Zyklus von 18 auf 12 Stunden Tagstunden reduziert, so versetzt die Chronobiologie die Pflanze in die späte Sommerzeit, wodurch sie mit der Ausbildung der Blüten beginnt. Es ist auch ein UV-Licht zu empfehlen, um die CBD– und THC-Produktion zu erhöhen.

Welches Licht in der Wachstumsphase?

Es kann eine Vielzahl an unterschiedlichen Lampen verwendet werden, wobei Natriumdampflampen die stärkste Leistung haben. Es sollte vor allem ein gelbes bis rotes Lichtspektrum zwischen 2500 und 3500 K und mit 35.000 bis 85.000 Lux bei einer Beleuchtungszeit von 18 Stunden pro Tag genutzt werden. Für einen höheren CBD- und THC-Anteil können auch noch UV-Lampen ergänzt werden.

Wie lange Wachstumsphase Indoor?

Die Wachstumsphase sollte so lange aufrechterhalten werden, bis die Pflanzen die gewünschte Größe erhalten haben, wobei dies an der jeweiligen Sorte und ihrer Genetik liegt. Sativa-Sorten benötigen meist eine wesentlich längere Wachstumsphase als Indica. Es sollten zwischen ein bis zwei Monate für diese Phase eingeplant werden, dabei liegt es aber auch an der jeweiligen Growtechnik.

Was taugen LED-Pflanzenlampen?

LED-Lampen sind immer erschwinglicher und effektiver in ihrer Leistung geworden. Vor allem wegen des niedrigen Stromverbrauchs und der geringeren Gefahren in Bezug auf die Hitzeentwicklung oder Gefahren durch eine überhöhte Stromrechnung, das Schmelzen des Schnees der Dächer oder auch eines Brandes. Ihr Lichtspektrum kann dabei durch die Kombination von unterschiedlichen Leuchten breit aufgestellt sein, wodurch sie die Pflanze auch optimal versorgen kann.

Welche LED Grow Lampe für 1 qm?

Je nach PAR-Wert sollte bei einer starken modernen LED-Lampe eine Leistung von 200 Watt pro Quadratmeter ausreichend sind, eine Verdoppelung auf 400 Watt lohnt sich nicht. Die Lampe ist nur lohnenswert mit einem PAR-Wert in einem Bereich von rund 400 µmol/s.

Wieviel Pflanzen unter 400 Watt?

Eine Natriumdampflampe mit 400 W reicht für ungefähr einen Quadratmeter, wobei je nach Anbaumethode zwischen ein bis zehn Pflanzen angebaut werden können. In der Stecklingsphase können selbstverständlich mehr gezüchtet werden, um sich die Besten herauszusuchen. Generell sind auch noch mehr Pflanzen möglich, jedoch wird dies dann hauptsächlich in Headbuds resultieren.

Wieviel Watt LED Grow?

Das hängt vor allem von dem PAR-Wert der Lampe ab, wobei es sich nur bis 400 µmol/(s·m²) wirtschaftlich ist. Als Richtwert reichen starke moderne LED-Leuchten mit 200 Watt für circa einen Quadratmeter mit bis zu zehn Pflanzen. Eine Verdoppelung der Leistung auf 400 Watt wird sich dabei wenig lohnen.

Was ist besser NDL oder LED?

Die LEDs sind etwas teure, was aber durch ihre hohe Haltbarkeit und den geringeren Stromverbrauch wieder mehr als ausgeglichen. Aber auch die Ernte fällt mit ihnen meist besser aus, da ein breites Lichtspektrum als bei Natriumdampf-Lampen abgedeckt wird. Ein weiterer Vorteil ist die geringe Temperaturentwicklung der LED-Leuchten, da dies viele Gefahren wie einen Brand, eine auffällig hohe Stromrechnung oder das merkwürdige Abtauen von Schnee auf dem Dach des Growrooms reduziert.

Welchen Effekt haben UV-Lampen auf die Cannabis-Pflanzen?

Ultraviolettes Licht lässt das Cannabis Harz in Form von z. B. THC und CBD ausbilden, damit sie sich vor den schädlichen Strahlungen schützen kann. Somit können UV-Lampen zu einer Steigerung der Potenz verhelfen. Trotzdem fügen sie den Gewächsen auch DNA-Schäden zu, welche auch erwünschte Mutationen wie die Chance auf robustere Pflanzen ermöglichen. Dieses Licht kann aber auch neben schädlichen auch die nützlichen Mikroben, welche die Graspflanze unterstützen, zerstören.

Benötigen Hanfsamen Licht?

Für die Keimung benötigen Hanfsamen kein Licht, aber spätestens in der Wachstumsphase spielt die Lichtmenge und das Lichtspektrum eine große Rolle.

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