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Cannabis Butter herstellen - Das Rezept

Cannabisbutter

Cannabisbutter ist, genau wie Cannabisöl ein wichtiger Bestandteil, wenn es darum geht mit Cannabis zu kochen oder zu backen. Dieses Rezept hier erklärt dir, wie du in wenigen Schritten deine eigene THC haltige Cannabisbutter herstellen kannst, um diese dann zu leckeren Edibles weiterzuverwenden.

Equipment

  • Cannabis Grinder
  • Backofen
  • Topf
  • Ein feines Sieb
  • Kühlschrank

Zutaten
  

  • Potente Blüten einer Cannabispflanze
  • 250 g Butter
  • 1 L Wasser

Anleitungen
 

Das Cannabis zerkleinern

  • Der erste Schritt zur Decarboxylierung ist, die Blüten zu zerkleinern. Am Ende solltest du sehr feines Material haben, benutz dazu also am besten einen Grinder oder eine Mühle. Wenn du nichts davon zuhause hast, kannst du die Blüten auch vorsichtig mit deinen Händen zerbröseln.

Das Material decarboxylieren

  • Wie bereits erwähnt, musst du das Cannabis decarboxylieren, um das THC zu aktivieren. Heize dafür deinen Backofen auf 110 bis 120 Grad Ober- und Unterhitze vor und breite das zerkleinerte Material auf einem sauberen Backblech aus. Dann ab mit dem Blech in den Ofen, wo es für 60 Minuten bleibt. Alle 10 Minuten solltest du das Material neu verteilen, dass die Hitze auch überall ankommt.

Butter und Wasser vermischen

  • Gib das Wasser in einen Topf und lass es auf dem Herd aufkochen. Sobald das Wasser heiß ist, kannst du die Butter dazugeben. Hier empfiehlt es sich, die Butter in Stücke zu schneiden, damit der Schmelzvorgang ein bisschen schneller geht. Das ganze ist fertig, sobald die Butter vollkommen geschmolzen ist und an Oberfläche des Wassers schwimmt.

Die Blüten untermischen

  • Sobald die Butter geschmolzen ist, kannst du die Hitze unterm Topf reduzieren und die Cannabis Blüten in das Wasser geben. Jetzt ist Geduld gefragt, denn die Mischung sollte bei sanfter Hitze mindestens drei Stunden lang vor sich hinköcheln. Der Kochdauer sind hier allerdings kaum Grenzen gesetzt. Manche schwören darauf, ihre Butter bis zu 24 Stunden zu köcheln – unserer Erfahrung nach reicht aber auch deutlich weniger.
  • Beim Kochen solltest du immer mal wieder nach der Cannabisbutter sehen und von Zeit zu Zeit umrühren. Sollte die Masse zu trocken werden, kannst du immer ein bisschen mehr Flüssigkeit in den Topf geben.

Die Cannabisbutter filtern

  • Nach dem Kochen solltest du nun eine grüne Butter Masse im Topf haben. Das ist ein Zeichen dafür, dass die Butter die ganzen guten Stoffe aus dem Cannabis aufgenommen hat. Nun musst du nur noch die verbliebenen Feststoffe aus deiner Butter filtern.
  • Nimm dazu am besten ein sehr feines Sieb – die Maschen sollten wirklich sehr fein sein, denn du möchtest keine Cannabis Brösel in deiner Butter haben. Wenn du kein passendes Sieb hast, kannst du auch ein sauberes Tuch nehmen, um die Butter zu filtern.
  • Leg dein Sieb oder dein Tuch in einen größeren Behälter und gieß die Butter Masse vorsichtig hinein. Rühr so lange um, bis die ganze Butter im Behälter gelandet ist und nur noch die Feststoffe übrig sind. Falls du ein Tuch verwendest, kannst du dieses auch vorsichtig auspressen (Vorsicht, heiß!), um auch das letzte bisschen wertvoller Butter nicht zu verschwenden.

Butter im Kühlschrank ruhen lassen

  • Nun ist deine Cannabisbutter fast fertig. Stell die Schüssel in deinen Kühlschrank und lass die Butter dort ruhen. Nach einigen Stunden teilt sich die Butter vom Wasser und setzt sich an der Oberfläche ab. Das Wasser hat sich nun braun gefärbt und du kannst es vorsichtig abgießen – am besten durch einen kleinen Schnitt an der Seite der Butter. Dreh die Butterschicht nun um und kratze gegebenenfalls braune Rückstände weg.
  • Nun kannst du deine fertige Cannabisbutter in einen verschließbaren Glasbehälter umfüllen, denn der ist das neue Zuhause deiner Cannabisbutter. Im Kühlschrank hält sich die Cannabisbutter ganze zwei Wochen lang!

Notizen

Anmerkungen zu den Zutaten

Wasser und Butter sollten immer im Verhältnis 4:1 stehen. Wenn du also gleich eine größere Menge Cannabis Butter machen möchtest, erweitere das Rezept gerne und füge beliebig viel Wasser und Butter im richtigen Verhältnis hinzu. Genauso gut ist es möglich, die Menge zu halbieren.
Wenn du eine vegane Butter herstellen möchtest, ist auch das ohne Weiteres möglich! Ersetz einfach die Butter durch dieselbe Menge Kokosöl.
Wieviele Blüten du verwendest, bleibt dir überlassen. Jede Pflanze und jeder Körper ist unterschiedlich, genaue Angaben zur Menge zu machen, ist also wenig zielführend. Mit einer Menge von 14 Gramm Cannabis sollte das Rezept schon potent genug sein. Wir raten dir aber, dich vorsichtig ranzutasten und deine eigenen Erfahrungswerte zu sammeln!
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